Grinberg Methode

Jutta Gelzer

Aufmerksamkeitsbasierte Körpertherapie

Körperorientierte Psychotherapie

Grinberg Methode / Pantarei Approach

Herzlich Willkommen auf meiner Webseite! Schön, dass du hier bist.

Mein Name ist Jutta Gelzer und ich biete dir einen strukturierten Weg durch und mit dem Körper zu lernen. Mein Ziel ist es, das Wohlbefinden zu steigern und Veränderungen im täglichen Leben zu ermöglichen.

Indem wir unsere Aufmerksamkeit auf den Körper richten, können wir lernen, uns nicht automatisch so zu verhalten, wie wir es aus vergangenen Erlebnissen gelernt haben. Dies gibt uns die Möglichkeit authentisch und individuell zu handeln, so wie es für unser heutiges Leben und unsere aktuellen Wünsche von Bedeutung ist.

Du kannst Einzelsitzungen bei mir machen und an meinem Gruppentraining teilnehmen. Ich arbeite regulär in Berlin und biete mehrmals im Jahr in Köln und Frankfurt/Main Einzelsitzungen an.

Beginn, Erstgespräch mit Fussanalyse und gemeinsame Arbeit

Beim ersten Treffen lernen wir uns kennen und besprechen, was Du erreichen bzw. verändern willst oder warum Du zu mir gekommen bist.

Wenn es passend ist, dienen deine Füße mir dabei als unterstützende Informationsquelle. Unsere Füße tragen Zeichen unserer Haltung, der Belastungen unseres Körpers: Beispielsweise zeigen sie Körperbereiche die stark beansprucht oder vermieden werden. Es ist eine Art kleine Landkarte um relevante Körperregionen und Zusammenhänge zu erkennen.

Ich stelle dir Fragen und spiegle dir deine Antworten, damit wir beide verstehen, was die aktuelle Situation ist, worum es dir geht, was dein Wunsch ist, was du willst. Wir finden gemeinsam heraus, was der Mechanismus ist, welcher dich behindert, dich beschäftigt, dir im Weg steht, das heißt auch Energie bindet. Dabei sind wir neben deinen Worten, Gedanken und Schlussfolgerungen auch auf deinen Körper, deine Haltung, deine Bewegungen aufmerksam. Dein Körper zeigt uns, was relevante Bereiche und Fragen sind und dem gehen wir nach und geben dem Raum.

Auf diese Weise lernst du die Brille kennen, durch die du die Welt oder das spezifische Problem ansiehst. Wir versuchen auf verschiedenen Ebenen dieser Bewegung auf die Spur zu kommen: über die Beschreibung körperlicher Empfindungen, Gedanken und Emotionen. Über die Bewegung und Erfahrung des Körpers mit und ohne Berührung, im Raum, im Gegenüber. Diese Arbeit ist intuitiv und interaktiv. Wir nutzen dabei deine und meine Wahrnehmung.

Wir bringen auf diese Weise Aufmerksamkeit auf den Abwehr- oder Beschäftigungsmechanismus, der uns davon abhält im Augenblick zu sein. In dieser Verbindung mit uns selbst ermöglicht sich die Veränderung, hört der Kampf auf und dann kann die Energie wieder frei fliessen. Der bekannte Mechanismus steht dann immer noch zur Verfügung, aber wir müssen nicht mehr diesen Weg gehen, wir haben gelernt, seine Teile zu identifizieren, den Ablauf, damit verbundene Gefühle, Gedanken, Lebenssituationen und Körperempfindungen. Dank dieses Bewusstseins können wir frei und im Augenblick leben, so wie wir es uns wünschen.

Für das erste Treffen planen wir zwei Stunden ein, jedes weitere Treffen ist je nach Bedarf eine bis zwei Stunden lang. Die Sitzungen können im wöchentlichen Rhythmus stattfinden oder entsprechend deinen Bedürfnissen mit einer häufigeren oder geringeren Frequenz. Auch die Dauer der gemeinsamen Arbeit hängt von deinem Ziel und den erreichten Veränderungen ab.

Jedes Treffen ist ein neuer Raum für dich und dein Anliegen. Ich höre dir zu, stelle dir Fragen, eventuell benutze ich meine Berührung über deine Füße, deine Bewegung und Atmung. Ich beschreibe gemeinsam mit dir die körperliche Erfahrung und gebe dir Raum und Begleitung, das Bekannte weiter und genauer kennenzulernen. So kannst du es dann immer schneller Wiedererkennen und musst dem nicht mehr automatisch folgen.

Die Treffen können durch eigenständiges Training und kleine Übungen ergänzt werden, wenn es der Integration in das täglichen Leben dient. Auch kann es unterstützend sein, das wöchentliche Gruppentraining Stopping Movement zusätzlich zu den Einzelsitzungen zu nutzen.

Vorangehend zu jeder Zusammenarbeit ist es erforderlich, körperliche und psychische Beschwerden von ärztlicher Seite untersuchen zu lassen. Siehe Information und Disclaimer.

Neue Erfahrungen brauchen neue Schritte und deine Unterstützung

Wenn wir ein wichtiges Anliegen haben, einen Leidensdruck, weil mit unseren bisherigen Lösungen nicht weiter kommen, finden wir bereits eine hohe Konzentration an Aufmerksamkeit.  Dann ist es sinnvoll, diese hohe Priorität zu nutzen und mit dem Thema weiter zu arbeiten, das relevant ist.

Abhängig von deinen Beschwerden und Bedürfnissen, planen wir weitere Sitzungen. Wir wollen mit der gemeinsamen Arbeit dein Ziel unterstützen und passen die Rahmenbedingungen entsprechend an. Das können wir in oder nach der ersten Sitzung besprechen und vereinbaren, da die Erfahrungen und Ergebnisse der ersten Sitzung in dieser Entscheidung meist hilfreich sind. Es können zwei Sitzungen an einem Tag und mehrere Sitzungen in einer Woche, regelmäßige wöchentliche Treffen, monatliche Treffen oder auch unregelmäßige Treffen sein. Das Wichtigste ist, dass es dich unterstützt und sich für dein Anliegen und dein aktuelles Leben passend anfühlt.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass Veränderungsprozesse Zeit und Geduld brauchen und nicht heruntergeladen werden können, wie ein Softwareprogramm für den Computer oder der Einkauf von einem neuen Paar Socken. Dem würde grundsätzlich wahrscheinlich niemand widersprechen und trotzdem haben wir doch immer wieder eine solche Vorstellung oder Anspruch an unsere eigene Entwicklung.

Nach meiner eigenen Erfahrung und auch der Erfahrung mit Klient*innen kann in einer Sitzung tatsächlich erstaunlich viel passieren und bewegt werden, so dass es sich wie eine Verwandlung à la Softwareprogramm anfühlt. Wir kommen ja auch nur mit dem in Kontakt, was sowieso schon in uns ist und damit ist es nicht kompliziert oder bedarf auch nicht langer Übung. Aber die Herausforderung, den eigenen Mechanismen zu widerstehen, welche dieses einfach sein, dieses pure Erleben verdecken und verhindern, braucht Übung, Geduld und die persönliche Priorität. Ich würde sagen, es ist eine Lebensaufgabe, weil es kein Ende zu unserem Muster gibt, weil es sich immer wieder anbietet und uns zur Verfügung stehen möchte. Und wir können immer wieder neu spüren und erleben, dass wir verbunden und präsent sind (und uns dabei Geschichten erzählen).

Für unsere Zusammenarbeit und die Sitzungen definieren wir möglichst messbare Kriterien, um herauszufinden, wann das gewünschte Ziel erreicht ist. Bei emotionalen Themen erscheint das manchmal allerdings mehr theoretisch als machbar. In der Realität erlebe ich es so, dass sich mit dem fortlaufenden Veränderungsprozess auch die Priorität verändert. Es kann sein, dass das Thema nicht mehr so wichtig ist, sich genügend verändert hat, oder einfach unsere Zusammenarbeit nicht mehr das aktuell passende ist. Ich biete dir meinen Raum und meine Begleitung an und ich vertraue, dass du deinen Weg gehst und dein Organismus findet, was dazu nötig ist. Wir schauen am Anfang und am Ende von jeder Sitzung, wo du gerade stehst, wie es dir geht und was sich verändert hat. Somit ist jede Sitzung in sich abgeschlossen und du nimmst etwas mit in dein Leben und die nächsten Schritte auf deinem Weg. Und dann kannst du jederzeit gerne wiederkommen oder auch woanders weiter gehen.

Wir nutzen deine Erfahrungen und Erkenntnisse von den Stunden und Tagen nach der Sitzung, um dann weiter zu arbeiten, mit dem was sich zeigt. Es kann dabei sein, dass du sehr genau die Veränderungen beschreibst und genauso kann es auch sein, dass es einfach gut tut da zu sein, ohne das beschreiben zu können. Auf jeden Fall geben wir dem in jeder Sitzung Raum. Ich habe den Anspruch, dass die Sitzung relevant für dich ist und dass sich die Sitzung am Ende rund für dich anfühlt.

Muster und persönliche Identifikation

Bekannte Haltungen im Körper fühlen sich oft wie gegeben an, wir kennen sie schon über eine lange Zeit und wissen nicht, dass wir damit trainieren und etwas verändern können. Es ist eine Art Identifikation damit: Wir kennen unsere Persönlichkeit, unsere Schwächen und Stärken, kennen ein bestimmtes Verhalten von uns, oft ohne es zu hinterfragen. Solche Routinen limitieren und hindern uns auf dem Weg zu eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Sind unsere eigenen Bedürfnisse nicht erfüllt, so werden wir unzufrieden und krank. Es können Symptome auf allen Ebenen entstehen: körperlich, emotional, seelisch und psychisch.

In Sitzungen schaffen wir einen Raum für die natürliche Bewegung der eigenen Aufmerksamkeit. Statt verstehen und interpretieren zu müssen, versuchen wir zu beschreiben und zu unterstützen, was die gelernte Bewegung ist. Das ist für den Körper auf allen Ebenen erholsam, weil wir dann aufhören zu kämpfen. Wir unterstützen das unmittelbar körperliche Erleben, geben Raum für eventuelle Gedanken, ohne diese zu bewerten.

In der Regel haben wir eine ziemlich klare Idee davon, was wir brauchen, damit sich etwas verändert, damit es uns gut geht, damit es besser wird. Meistens funktioniert dieses Verfahren aber nicht, sondern bringt uns immer wieder in die gleiche Sackgasse. Und wir nutzen die Sackgasse, also alle Bestandteile, die damit zusammenhängen, um die Aufmerksamkeit auf das Muster zu lenken, das du verändern möchtest.

Wir erforschen und beschreiben, wie sich das Verhaltensmuster im Körper manifestiert und wie es im Körper spürbar ist. Durch Hinzunahme von Atmung, Bewegung, Berührung, Anspannung oder Widerstand kommst du mit dem gelernten Zustand körperlich, emotional und geistig in Kontakt. Diese Erfahrung ist wichtig für das Bewusstsein, dass es nicht von aussen gemacht ist, sondern in uns selbst entsteht. Ich kann mich körperlich, geistig und emotional an einen vergangenen Schmerz erinnern. Diese Erinnerung scheint im Körpergedächtnis gespeichert zu sein und wir können darauf zugreifen, also unser System kann das „wiederholt erleben“ und die damit verbundene Anspannung und Anstrengung auflösen. Dieses Verdauen von Schmerz- und Angstreaktionen funktioniert auch bei Tieren auf ganz natürliche Weise. Sie ziehen sich zurück in einen geschützten, sicheren Raum und dann passieren Bewegungen im Körper, beispielsweise Zittern. Diese gleiche Fähigkeit hat auch jeder menschliche Körper und das können wir unterstützen.

Terminvereinbarungen

01779362290 oder

Information und Disclaimer

Die Grinberg Methode und der Pantarei Approach sind Lernmethoden über den Körper. Sie erheben keinen Anspruch darauf, zu heilen, eine Alternativmedizin oder Massagetherapie zu sein oder zu den helfenden Berufen zu gehören. Sie ist weder für Menschen bestimmt, die an einer Krankheit leiden, die als lebensbedrohlich gilt, noch eignet sie sich bei ernsten Erkrankungen oder Beschwerden, die eine medizinische oder psychiatrische Behandlung erfordern. Sie kann keinerlei notwendige Behandlung ersetzen. Die Methoden erfordern keine ideologischen oder mystischen Haltungen und keine bestimmte Lebensführung.